Impressionen: Spaß beim Spaßpokal

Alba Berlin hat den in den letzten beiden Jahren gewonnenen Pokal nicht verteidigen können (Ach!), aber was vor einem Jahr in Ulm begann (Acht Mal Deutscher Meister, Acht mal Pokalsieger – dort auch etwas über das Für und Wider des Pokal-Formats) wurde in diesem Jahr in Oldenburg nahtlos weiter geführt – auch ohne Pokal und Titel. Spätestens vor einem Jahr in Ulm sind Team und Fans ganz eng zusammen gerückt, die Fans lieben ihr Team, das Team schätzt seine Fans. Da passt kein Blatt dazwischen. Inzwischen ist diese Verbindung auch unabhängig von Sieg oder Niederlage und das ist eine neue Qualität.

support deluxe

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Der Berliner Fan fährt nicht immer in großer Menge zu Auswärtsspielen, wofür es diverse Gründe gibt (in diesem Jahr z.B. oft Spiele am Sonntag in weiter Ferne), aber wenn die Berliner mal als große Truppe reisen, dann lassen sie es auch krachen. Das war so im letzten Jahr in Ulm, das war so in diesem Jahr in Oldenburg. Meist gelingt dabei eine ganz gute Balance aus Rivalität und Respekt, aus Unterstützung des eigenen und Fairness gegenüber dem gegnerischen Team. Ganz normal mit gesundem Menschenverstand, ohne dafür „Respekt-Beauftragte“ zu benötigen. Wenn ganz, ganz viele Fans aus allen Landesteilen sagen „Es war toll, dass ihr da ward und wir würden uns freuen, wenn ihr wiederkommt“ ist das Anerkennung genug; da bedarf es keines eigenen Lobes. Wenn man Lob dann nahezu uneingeschränkt an andere Fangruppen zurück geben kann, bestätigt sich immer wieder und ohne jeden Zweifel: Der Pokal hat beim Modus gewisse Schwächen, das Top Four ist für die Fans, die eine gemeinsame große Party feierten, aber eine großartige Angelegenheit!

Aber was soll man lange reden, ein Bild sagt mehr als tausend Worte und viele Bilder schaffen – hoffentlich – ein Stimmungsbild vom Pokal, von Fans, Spielern, Fans und Spielern, Sport, Wettkampf und last but not least das vielleicht Wichtigste am Cup-Wochenende: Spaß am Spaßpokal!

(zum Vergrößern / slideshow auf ein Foto klicken)

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Impressionen: Bilder der Partie Alba Berlin gegen Baskets Bonn

Hier noch einige Fotos vom Spiel von Alba Berlin gegen die Telekom Baskets Bonn (90-78) vom 28.03.2015 (vergrößern durch klicken auf ein Bild). Den ausführlichen Spielbericht zu dieser Partie findet ihr hier: Schmerzhafter Sieg beim Klassiker!

Schmerzhafter Sieg beim Klassiker

Alba Berlin besiegt vor 12.000 Zuschauern die Telekom Baskets Bonn mit 90-78 (44-78) dank guter Defense in der zweiten Halbzeit.

Nachdem Alba Berlin im 50. Pflichtspiel der Saison (das Spiel gegen die San Antonio Spurs als Freundschaftsspiel interpretiert) gegen Roter Stern Belgrad den 34. Sieg der Saison eingefahren hatte, stand nur 44 Stunden später bereits die nächste Herausforderung an. Diesmal in Form der Telekom Baskets aus Bonn. Gegen den Erzrivalen aus der ehemaligen Hauptstadt konnten sich die Berliner dank des gut aufgelegten Centers Leon Radosevic (18 Punkte mit 75 % Trefferqoute, 7 Rebounds) und einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit noch klar mit 90-78 durchsetzen und den 35. Saisonsieg einfahren. In einer hitzigen und zeitweise nicklig geführten Partie waren die Berliner speziell im zweiten Viertel in der Defense zu nachlässig und kassierten allein in diesem Abschnitt 30 Punkte und 5 von 6 Dreiern. Durch mehr Engagement in der Defense in der zweiten Halbzeit gestattete man dem Gegner nur noch 30 Punkte und eine deutlich schlechtere Wurfqoute von 33 % (erste Halbzeit 55 %). Durch diesen Sieg erzielten die Berliner den neunten Erfolg aus den letzten 10 Spielen gegen die Rheinländer. Dass nicht nur Niederlagen sondern ab und an auch mal Siege schmerzhaft sein können, musste dabei Albas Redding am eigenen Leib bzw. besser gesagt „Vergnügungszentrum“ erfahren.

Hangtime mit McLean

Hangtime mit McLean

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Steine im Weg, Pokalauslosung

Farbenfrohe Halle, tolle Stimmung vor Jahresfrist in Ulm

Farbenfrohe Halle, tolle Stimmung vor Jahresfrist in Ulm

Am Mittwoch Abend in der Halbzeitpause der BBL-Partie zwischen den EWE Baskets Oldenburg und dem Mitteldeutschen Basketball Club hat eine schöne Frau (Sifa Cakarer, 3. Miss Germany Wahl 2013) als Losfee das Team von Alba Berlin mit einem vielleicht gar nicht so schönen Los für das Pokal-Habfinale am 11. April 2015 in ihrer Heimatstadt Oldenburg „beglückt“. Ganz im Gegenteil, sie hat den Berlinern ein paar mächtige Steine, wenn nicht gar regelrechte Brocken in den Weg für eine erfolgreiche Titelverteidigung gelegt. Alba Berlin trifft auf die brose baskets, im anderen Halbfinale bekommen es die gastgebenden Baskets Oldenburg mit den Baskets Bonn zu tun.  Weiterlesen

Rückspiegel: Das war Albas Jahr 2014, Teil 1 von 3

2014_AlbaEnde Dezember, Anfang Januar ist traditionell die Zeit, um auf das abgelaufene Jahr zurück zu blicken. Kurz vor oder nach der Ziellinie zum neuen Jahr schaut man gerne noch einmal in den Rückspiegel, um zu sehen, was man hinter sich lässt. Alle Medien, die etwas auf sich halten, fassen die letzten 365 Tage und alles des Berichtens werte bzw. das, was sie dafür halten, in hübschen, fein aufbereiteten Rückblicken zusammen. Da wollen wir uns natürlich auch nicht lumpen lassen und einen Blick auf das Kalenderjahr 2014 aus Sicht von bzw. mit Sicht auf das Team von Alba Berlin werfen und einige besonders bemerkenswerte Ereignisse nochmals in Erinnerung rufen. Jeder hat da sicher subjektiv andere Erinnerungen, die ihr / ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind – so auch wir! Wir haben uns mal sieben Ereignisse heraus gesucht, obwohl es zweifellos noch mehr geben würde. Insgesamt 73 Mal ist Alba Berlin im Kalenderjahr 2014 gegen die verschiedensten Gegner angetreten und kann dabei auf eine Bilanz von 56 Siegen bei 17 Niederlagen (davon 8 international) zurückblicken. Aber Statistik ist nicht alles, nicht unbedingt das, was im Gedächtnis verhaften bleibt. Im ersten Teil blicken wir auf die Siegesserie von Alba zu Beginn des Jahres und Reggie Redding, den Mann mit Nerven aus Stahl oder im Volksmund „mit Eiern“, zurück. Weiterlesen

GESUCHT: ALBA-Spieler des Monats Oktober 2014

Wir suchen den Spieler des Monats Oktober von ALBA Berlin (und nehmen mal ganz großzügig auch noch das eine Spiel im September (Champions-Cup) mit dazu, damit das nicht so allein ist. Über den Start in die neue Bundesliga-Saison kann man als Alba-Fan wirklich nicht meckern. Es gab als erstes highlight (noch knapp im September) den klaren Sieg im BBL-Championscup gegen den FC Bayern München Basketball (76-68) zu feiern, bei dem man dem Rivalen aus dem Süden, im Prinzip das ganze Spiel über keine Chance ließ und schon zur Pause mit 20 Punkten führte. So wie es Ende September zum Auftakt der Saison begann, ging es den gesamten Oktober hindurch weiter, es folgte Sieg auf Sieg auf Sieg. 5 Spiele, 5 Siege! Gleich im ersten Heimspiel gegen die BG Göttingen (110-74) gab es den ersten „Hunderter“ der Saison und auch das zweite Spiel in der heimischen O2 world wurden gegen ratiopharm Ulm klar gewonnen (88-68). Auswärts waren die Siege etwas knapper in den Spielen bei medi Bayreuth (68-58) und den Telekom Baskets Bonn (83-74; nach +17 zur Halbzeit), ohne wirklich ganz eng zu sein und beim Aufsteiger Crailsheim Merlins (93-65) gab es einen überdeutlichen Auswärtssieg.

Ganz gegensätzlich verlief es leider in der Euroleague, wo es bei drei Spielen drei Niederlagen gab. Allerdings hatte man auch gegen die drei stärksten Teams der Gruppe gespielt. Trotzdem wäre bei ein wenig mehr Fortune zumindest ein Sieg bei Unicaja Malaga (84-87) ein Sieg drin gewesen. Gegen ZSKA Moskau (68-84) und Maccabi Tel Aviv (69-84) zeigte sich jedoch ein Klassenunterschied.

DAS highlight ganz ausser der Reihe war im Oktober aber sicher der Sensationssieg von Alba gegen den NBA-Champion San Antonio Spurs dank Jamel McLeans buzzer beater zum 94-93 Endstand, was Alba nicht nur Renomee, sondern auch weltweite Aufmerksamkeit brachte.

Um euch die Wahl (ganz unten im Beitrag) ein wenig zu erleichtern – oder euch noch mehr vor die Qual der Wahl zu stellen – möchten wir euch hier noch mal die Leistungen der Spieler der Kernrotation (sortiert nach Trikotnummer) vorstellen: Weiterlesen

Ein „überragender“ Spieler unter Albas Korb: Jonas Wohlfarth-Bottermann

Er überragt seine Mitmenschen oft um zwei Köpfe und selbst aus einem Basketball-Team, gespickt mit jeder Menge an großen Menschen, ragt er noch heraus: Jonas Wohlfarth-Bottermann steht unter den Alba-Körben wie ein Fels in der Brandung, an ihm kommt niemand so schnell vorbei. Potenzial für Verbesserungen hat der vor Jahresfrist vom Rhein an die Spree gewechselte gebürtige Bonner noch in der Offensive (letzte Saison in 14 Minuten pro Spiel der Hauptrunde 6 Punkte und 3,5 Rebounds), speziell bei den Freiwürfen (42 %), aber er ist mit 24 Jahren gerade auf der Position als Center auch noch nicht am Ende seiner Entwicklung. Über diese, also seine Entwicklung, sprach er ausführlich mit alba-inside.

Jonas Wohlfarth-Bottermann

Jonas Wohlfarth-Bottermann (r)

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