Rückspiegel: Das war Albas Jahr 2014, Teil 2 von 3

MaximilianHinse_Spurs-7282Berlin versinkt derzeit im Schnee. Gerade haben Stadt und Menschen die Weihnachtsfeiertage und die Silvesterfete überstanden. Die post-Weihnachtszeit und der Jahreswechsel wird für gewöhnlich dafür verwendet, Geschenke umzutauschen, Gutscheine einzulösen, die Speisekammern aufzufüllen – und das Jahr revue passieren zu lassen. Wer kennt es nicht? Ein Jahresrückblick nach dem anderen wird im Fernsehen gesendet oder in Zeitungen gedruckt. Dabei stehen wichtige weltpolitische Themen im Fokus aber auch allerlei irrelevanter Prominentenklatsch. Da haben wir uns gedacht: das können wir auch! Das Jahr 2014 war aus Albas Sicht natürlich ein aufregendes aber auch vergleichsweise ruhiges. Große Spiele standen im Kontrast zu einer vergleichsweise ruhigen Sommerpause. Wir haben unsere ganz persönlichen Highlights des abgelaufenen Jahres für euch zusammengestellt. Im ersten Teil ging es um den winning streak zum Jahresbeginn 2014 und Reggie Reddings Dreier zur Pokal-Qualifikation, im zweiten nun um das Heimspiel gegen Bayreuth nach der Ukraine-Tour, das letzte Finalspiel gegen München sowie den Sensationssieg gegen die San Antonio Spurs. Weiterlesen

GESUCHT: ALBA-Spieler des Monats Oktober 2014

Wir suchen den Spieler des Monats Oktober von ALBA Berlin (und nehmen mal ganz großzügig auch noch das eine Spiel im September (Champions-Cup) mit dazu, damit das nicht so allein ist. Über den Start in die neue Bundesliga-Saison kann man als Alba-Fan wirklich nicht meckern. Es gab als erstes highlight (noch knapp im September) den klaren Sieg im BBL-Championscup gegen den FC Bayern München Basketball (76-68) zu feiern, bei dem man dem Rivalen aus dem Süden, im Prinzip das ganze Spiel über keine Chance ließ und schon zur Pause mit 20 Punkten führte. So wie es Ende September zum Auftakt der Saison begann, ging es den gesamten Oktober hindurch weiter, es folgte Sieg auf Sieg auf Sieg. 5 Spiele, 5 Siege! Gleich im ersten Heimspiel gegen die BG Göttingen (110-74) gab es den ersten „Hunderter“ der Saison und auch das zweite Spiel in der heimischen O2 world wurden gegen ratiopharm Ulm klar gewonnen (88-68). Auswärts waren die Siege etwas knapper in den Spielen bei medi Bayreuth (68-58) und den Telekom Baskets Bonn (83-74; nach +17 zur Halbzeit), ohne wirklich ganz eng zu sein und beim Aufsteiger Crailsheim Merlins (93-65) gab es einen überdeutlichen Auswärtssieg.

Ganz gegensätzlich verlief es leider in der Euroleague, wo es bei drei Spielen drei Niederlagen gab. Allerdings hatte man auch gegen die drei stärksten Teams der Gruppe gespielt. Trotzdem wäre bei ein wenig mehr Fortune zumindest ein Sieg bei Unicaja Malaga (84-87) ein Sieg drin gewesen. Gegen ZSKA Moskau (68-84) und Maccabi Tel Aviv (69-84) zeigte sich jedoch ein Klassenunterschied.

DAS highlight ganz ausser der Reihe war im Oktober aber sicher der Sensationssieg von Alba gegen den NBA-Champion San Antonio Spurs dank Jamel McLeans buzzer beater zum 94-93 Endstand, was Alba nicht nur Renomee, sondern auch weltweite Aufmerksamkeit brachte.

Um euch die Wahl (ganz unten im Beitrag) ein wenig zu erleichtern – oder euch noch mehr vor die Qual der Wahl zu stellen – möchten wir euch hier noch mal die Leistungen der Spieler der Kernrotation (sortiert nach Trikotnummer) vorstellen: Weiterlesen

San Antonio Spurs: Das etwas andere NBA-Team

Nach zwei Jahren ist es am kommenden Mittwoch wieder so weit: ein NBA-Team gastiert erneut in Berlin und trägt eine Begegnung gegen Alba aus. Vieles um diese Partie sollte den Fans eigentlich missfallen: zum einen gibt es da die exorbitant hohen Ticketpreise oder die unglückliche Terminierung (und der damit verbundenen Verschiebung der Bundesliga-Begegnungen gegen Bonn). Rein sportlich betrachtet wird dem Zuschauer aber am Mittwoch jedoch sehr viel geboten. Denn mit den San Antonio Spurs gastiert eben nicht nur der amtierende NBA-Meister – und damit wohl das stärkste Team der Welt – in Berlin, sondern auch eine Mannschaft die eben nicht in das klassische Raster amerikanischer Mannschaften passt.

NBA/Getty Images

NBA/Getty Images

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[video] Basketball-Akrobaten „Lords of Gravity“

20141005_115538Gesehen in der Fanzone am Potsdamer Platz beim Show Event im Rahmen der NBA Global Games 2014:

Die Basketball-Akrobaten von „Lords of Gravity“ sind echt der Hammer! Sicher nicht die ersten, die etwas mit Basketbällen und Trampolinen veranstalten, aber bei denen ist es wirklich gut gemacht. Schaut euch das am besten einfach mal an. es lohnt sich wirklich.

 

„Das Finale 2009 möchte ich vergessen“- Ettore Messina im Interview

Die San Antonio Spurs sind zu Gast in Berlin, um am kommenden Mittwoch (20:00 Uhr) im Rahmen der NBA Global Games ein Freundschaftsspiel gegen Alba Berlin auszuüben. Der erste Trainingstag des amtierenden NBA-Champions bedeutete auch einen erheblichen Medienrummel: am Spielfeldrand drängten sich Journalisten und Fotografen, um die Stars wie Tony Parker oder Tim Duncan bildeten sich ganze Menschentrauben. Weniger beachtet wurden dagegen die Coaches. Dabei haben die Texaner seit diesem Sommer aus europäischer Sicht einen großen Namen an Land gezogen: Ettore Messina hat in Europa national und international so ziemlich alles gewonnen und gilt als einer der größten Trainer des Kontinents. Der Italiener steht nun Greg Popovic als Co-Trainer zur Seite und nahm sich ein paar Minuten Zeit unsere Fragen zu beantworten.

Ettore Messina, San Antonio Spurs

Ettore Messina, San Antonio Spurs

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„Die Basketball-Bundesliga hat mich überrascht“- Leon Radosevic im Interview

In den vergangenen Jahren gab es eine hohe Fluktuation an Spielern im Alba-Kader. Das bedeutete meist auch, sich ständig an neue Center gewöhnen zu müssen (mit Ausnahme von Yassin Idbihi). Dabei gab es von sehr talentierten Spielern, bis durchschnittlich begabten Bigmen alles zu bestaunen, aber die Konstanz hat nach der Zeit von Jovo Stanojevic, Patrick Femerling (und später Adam Chubb und Blagota Sekulic) zu wünschen übrig gelassen. Nun geht Leon Radosevic in seine zweite Spielzeit mit Alba. Der Kroate ist offensiv enorm talentiert und gehörtz, trotz seines Alters von gerade mal 24 Jahren, sicherlich zu den besten Centern der Basketball-Bundesliga. Im Rahme des Vorbereitungsturniers in Zgorzelec, nahm er sich ein paar Minuten Zeit unsere Fragen zu beantworten.

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„Wenn man Sasa zuhört, kriegt man keine Probleme“- Vojdan Stojanovski im Interview

Wenn Vojdan Stojanovski auf dem Spielfeld steht, ist er ein Killer. Von der Bank kommend ist der Mazedonier immer sofort präsent, trifft wichtige Entscheidungen und liefert sofort Punkte. Dagegen wirkt sein Auftreten abseits des Feldes komplett anders. Der 26-Jährige plaudert nicht und ist eher introvertiert. Zumindest zu den Medien. Innerhalb der Mannschaft tritt er, so wird es erzählt, durchaus auch anders auf. Dennoch haben wir versucht, den einen oder anderen Satz mit Vojdan auszutauschen…

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