UMFRAGE: Playoffs in der MSH! Die emotionalste Serie?

Die Max Schmeling Halle steht für die erfolgreichsten Alba-Jahre

Die Max Schmeling Halle steht für die erfolgreichsten Alba-Jahre

Wir hatten euch in den letzten Tagen einige Playoff-Serien in der Max-Schmeling-Halle in die Erinnerung gerufen und hoffentlich Lust auf das erste Playoffspiel der Saison 2013/14 am Samstag, 09.05.2014, 19:30 Uhr, gegen Ulm gemacht. Nun möchten wir gern von euch wissen, welche eure ganz persönlich emotionalste, bewegendste, tragischste, freudigste, traurigste usw. Playoff-Serie war.

Wir hatten einige Serien vorgestellt, die wir auf die eine oder andere Weise herausragend fanden, wie z.B. die erste Meisterschaft 1996/97 im ersten Jahr in der MSH oder das bittere Viertelfinal-Aus 2006/07 gegen Quakenbrück, was Henrik Rödl den Job kostete, weiterhin DAS Basketball comeback schlechthin, als Alba von Platz 5 aus mit 9-0 durch die Playoffs marschierte oder die Saison 2005/06 als man in der zweiten Halbzeit von Spiel 3 gegen Köln noch eine 23-Punkte-Führung und die Meisterschaft verspielte. Ebenfalls ein emotionaler Höhepunkt war sicher auch das Ende der Serienmeisterschaft 2003/04, verbunden mit dem Ende  der aktiven Karriere von Henrik Rödl. Last but not least die letzte Meisterschaft in der letzten MSH-Saison 2007/08 … Aber jeder hat da andere Prioritäten, entscheidet selbst …

Wieder ein verlorenes Jahr?

Die Enttäuschung ist groß. Sang und Klanglos mit 0-3 verabschiedete sich Alba Berlin aus den Playoffs. Es ist das zweite Erstrundenaus in Folge, das dritte seit dem Umzug in die Arena am Ostbahnhof. Ist es eine völlig verkorkste Saison?

Foto: CZNR

Foto: CZNR

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Playoff-Teamvorstellung: FC Bayern München

Verwendung des Logos durch den Verein FC Bayern München NICHT genehmigt!

Verwendung des Logos durch den Verein FC Bayern München NICHT genehmigt!

Teamfoto FC Bayern München Basketball; Quelle: (c) FCBB, Foto: Christian Kaufmann

Teamfoto FC Bayern München Basketball; Quelle: (c) FCBB, Foto: Christian Kaufmann

Es gab schon bessere Voraussetzungen für Alba Berlin zum Playoffstart. Die durchwachsene reguläre Saison, mit insgesamt 14 Niederlagen, schlossen die Albatrosse auf Platz 5 ab. Mehrere Langzeitverletzte, öffentlich ausgetragene Streitereien und eine Formkurve, die seit geraumer Zeit bedrohlich nach unten zeigt, hat Alba derzeit zu beklagen. Weiterlesen

Teamvorstellung: Telekom Baskets Bonn

Teamfoto Telekom Baskets Bonn / Quelle: (c) BonBas GmbH

Teamfoto Telekom Baskets Bonn / Quelle: (c) BonBas GmbH

Denkt man an große Rivalen von Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga, fällt den meisten Fans wohl aufgrund der nahen Vergangenheit Bamberg ein. Dabei gibt es ein Duell, welches noch um einiges tiefer verankert ist und trotz fehlender sportlicher Brisanz auch in den letzten Jahren stets für Gesprächsstoff gesorgt hat.

Der Aufstieg von Alba in den 90er-Jahren ist nämlich eng verknüpft mit der Geschichte der Telekom Baskets Bonn. Den Baskets gelang als sportlicher Aufsteiger im ersten Jahr der Erstliga-Zugehörigkeit der direkte Durchmarsch in das Finale der Meisterschaft , wo gegen Alba jedoch Endstation war. Weiterlesen

Ali Traoré – großer Spieler, großer Name … ABER?

Ali Traoré

Ali Traoré

ALBA Berlin hat den französischen Nationalcenter Ali Traoré (27, 207 cm, 110 kg) verpflichtet. Eine Verpflichtung, die vor ein, zwei Jahren noch für großes Aufsehen, vielleicht sogar Jubel, gesorgt hätte, aber vor ein, zwei Jahren finanziell auch völlig ausser Reichwerte gewesen wäre. Aktuell ist die Verpflichtung durchaus nicht ohne Risiko ist.

Mit knapp 28 Jahren bringt Ali Traoré, geboren in Abidjan, Elfenbeinküste, jedoch mit einem französischem Pass ausgestattet, schon über 10 Jahre Erfahrung im professionellen Basketball mit; hauptsächlich in der französischen Liga, aber auch in der Euroleague, im Eurocup, in der russischen und der italienischen Liga.  Er ist ein offensiv und phyisch starker Spieler mit großer Spannweite (wingspan 7′ 4″ = 2,24 m; zum Vergleich: Deon Thompson 7’2″ = 2,18 m / Kyle Hines 7′ 1″ = 2,16 m / John Bryant 7′ 4.75″ = 2,25 m), Reichhöhe (2,76 m; zum Vergleich: Deon Thompson 2,72 m / Kyle Hines 2,60 m) und gutem Sprungvermögen. Für einen großen Spieler ist er schnell auf den Beinen und sehr beweglich. Seine shooting range reicht bis ca. 4 m, am wohlsten fühlt er sich jedoch direkt unter dem Korb, wo er seine Schnelligkeit verbunden mit der guten Physis ausspielt. Ali Traoré verfügt über einen sicheren hook shot, den er sowohl mit der linken als auch der rechten Hand spielen kann. Damit erzielt er seit Jahren mindestens 10 Punkte im Schnitt pro Spiel und trifft dabei mindestens jeden zweiten Wurf. In der letzten Saison erzielte er für Lokomotiv Kuban 15 Punkte und 7 Rebounds in 26 Minuten bei einer Quote von gut 60 % im Eurocup. Im Last16 erzielte er – als Eurocup Last16 Topscorer – sogar 16,5 Punkte bei 67 % Trefferquote. In der Hauptrunde gegen Frankfurt erzielte er 17 /10 bzw. 18 / 8. In den Eurocup Last 16 kreuzten sich auch die Wege von Ali Traoré und Alba Berlin. In Berlin erzielte er 9 Punkte (80% 2er-Quote) und 2 Rebounds, beim Rückspiel in Krasnodar ebenfalls 9 Punkte (57 % 2er-Quote) und 5 Rebounds. Weiterlesen

Wie der Schnee in der türkischen Sonne …

Wie der Schnee in der türkischen Sonne schmolzen am Freitag Abend Alba Berlins Hoffnungen auf einen überraschenden Auswärtssieg bei Anadolu Efes in der Basketball Euroleague im Abdi Ipekci Sportpalast.

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Istanbul, Hallen-Check, warm up game

Viele Grüße an alle Zurückgebliebenen und hier ein erster Stimmungsbericht vom albainside Auswärtstrip nach Istanbul.

Mittwoch, 09.01.2013
Eigentlich sollte es gegen 11 Uhr auf nach Istanbul gehen, die Tour begann aber gleich mal mit einer Stunde Verspätung. Der Flieger nach Istanbul kam schon zu spät in Berlin an; Schnee in Istanbul. Nach einer Stunde Verspätung, drei Stunden Flug (Turkish Airlines), einem guten Essen und ein wenig Rotwein kamen wir doch noch gesund und munter in Istanbul an. Durch die Stadt, Hotel einchecken, Pläne machen.

Schnell wurde beschlossen, dass es doch eine gute Idee wäre, schon mal die Halle auszuchecken, da dort dank glücklicher Fügung das Eurocup-Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und Unics Kasan stattfand. Also auf zum Abdi Ipekci Sportpalast, den sich für die internationalen Spiele gleich drei türkische Teams teilen (Galatasaray, Besiktas und eben Efes), nur die „Asiaten“ Fenerbahce spielen im Fenerbahce Sports Palace. Die Halle ist minimalistisch; hinter den Sitzen beginnt die Betonwand, oben ein Blechdach mit Rohrleitungssystemen. Kein Catering, nichts! Schön ist was anderes. Minimalistisch auch das weitere Drumherum. Keine Cheerleader, keine Klatschpappen, kein „Entertainment“. Dafür ist der Eintritt günstig, für ca. 2,20 Euro sieht man in Deutschland kein Eurocup-Spiel. Für Stimmung sind die Fans da – und davon durchaus viele, durchaus lautstark. Galatarasay hat eine Fussball-Abteilung, die Fans nehmen einige Anleihen vom Fussball-Support.

Fans von Galatasaray Istanbul, Basketball

Fans von Galatasaray Istanbul, Basketball

Für uns interessierte sich vor der Halle niemand, das sollte sich beim Spiel und besonders danach ändern. In der Halle haben uns dann die Verantwortlichen trotz völlig anderer Karten automatisch den Russen zugeordnet, alles nach dem Motto „Wer kein Türke ist, muss wohl Russe sein“. Mangels Türkischkenntnisse konnten wir es denen nicht klarmachen, daß wir mit den Russen nichts zu tun haben und selbst wenn hätte es wohl nichts genutzt. So hatten wir zunächst das Privileg, uns zu dritt mit drei Russen einen kompletten Block teilen zu dürfen, gut behütet von etwa doppelt so vielen Ordnern und Polizisten. Später kamen dann noch 30 – 40 weitere Russen dazu, was auch automatisch die Anzahl der Ordner und Polizisten erhöhte.
Das Spiel selbst ist schnell erzählt und auch nicht so spektakulär gewesen, als daß man da viele Worte drüber verlieren müsste. Beide Teams haben wirklich ordentlich Qualität im Kader, klanghafte Namen, aber irgendwie Probleme, die ganzen Egos in eine vernünftige Hierarchie zu kriegen. So gab es ein zähes Spiel mit vielen Fehler, wirklich grausige Fehler!, aber immerhin über 35 Minuten eine spannende Partie. Bei -7 hatte der Ex-Giessener Chuck Eidson, der vorher eher durch die Vermeidung jeglicher Anstrengung aufgefallen war, genug, machte 10 der letzten 14 Punkte von Kazan und diese schaukelten es sicher nach Hause.
Was uns vor dem Spiel schon nicht gelungen war, funktionierte freilich nach dem Spiel genauso wenig, nämlich den Ordnern beizubringen, dass wir eigentlich nichts mit den Russen zu tun haben und nur gezwungenermaßen dort im Block stehen. Also mussten wir nach dem Spiel noch ca. 45 Minuten warten, bis wir die Halle verlassen durften. Letzte Erkenntnis des Tages: Ein Taxi ist ca. 25 % preiswerter, wenn man es sich selbst besorgt als wenn es das Hotel besorgt.

Donnerstag, 10.01.2013
Was macht man als guter deutscher Tourist an einem basketballfreien Tag? Das was alle guten deutschen Touristen machen! Blaue Moschee, gelbe Moschee aka Hagia Sofia (eine rote oder weiße Moschee gibt es übrigens nicht, schade brose), Galata-Turm, Bootsfahrt auf dem Bosborus (wo uns das Gefühl vermittelt wurde, wir hätten ein gutes Geschäft gemacht – Preis von 25 TL auf 10 herunter gehandelt – , aber vermutlich immer noch zu viel bezahlt haben. Ansonsten, viel, viel gelaufen …

Freitag, 11.01.2013 => GAME DAY!

stay tuned …