Matchball Alba! 101-88 Sieg im dritten Halbfinale

Beinahe hatte Reggie Redding den Ball verloren. Gerade hat Alba den Tip-Off gewonnen, der US-Amerikaner rutschte aus und landete mitsamt des Spielgeräts auf dem Boden, zwei Bayern Spieler machten sich schon bereit, sich auf den Boden zu werfen. Erstaunlicherweise gelang es Redding, den Ball nicht nur weiter zu dribbeln, er ließ sogar noch die Verteidiger stehen und setzte Jamel McLean in Szene, der krachend per Dunking vollendete. Die ersten Alba-Punkte im dritten Halbfinale und eine richtungsweisende Szene für diesen emotionalen Nachmittag, bei dem für Berlin der immens wichtige 101-88 Sieg heraussprang.

Freistossmauer? :-D

Freistossmauer? 😀

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hashtag playoffsbaby, 1st step Oldenburg

hashtag? Nein, gemeint ist kein Tag, an dem man den Duft bewusstseinserweiternder Kräuter inhaliert, sondern die sog. „Doppelkreuzmarkierung“ oder auch „Raute“ in den ebenfalls sog. „sozialen Medien“, bei denen man sich immer wieder fragt, was genau denn sozial an ihnen wäre. Tatsächlich sollen diese Doppelkreuzmarkierungen bei der Suche nach Beiträgen zu gleichen oder ähnlichen Themen helfen. Eines der meistverwendeten hashtags im Basketball-Umfeld ist aktuell #playoffsbaby. Ein untrügliches Zeichen, dass diese unmittelbar vor der Tür stehen. Also die Playoffs, nicht die Babies. Höchste Zeit, sich auch mal mit dem Playoffauftakt von Alba Berlin (Sonntag, 10.05., 20:15 Uhr, O2 world Berlin) zu befassen.

unvermeidlich: We are the champions!

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Impressionen: Spaß beim Spaßpokal

Alba Berlin hat den in den letzten beiden Jahren gewonnenen Pokal nicht verteidigen können (Ach!), aber was vor einem Jahr in Ulm begann (Acht Mal Deutscher Meister, Acht mal Pokalsieger – dort auch etwas über das Für und Wider des Pokal-Formats) wurde in diesem Jahr in Oldenburg nahtlos weiter geführt – auch ohne Pokal und Titel. Spätestens vor einem Jahr in Ulm sind Team und Fans ganz eng zusammen gerückt, die Fans lieben ihr Team, das Team schätzt seine Fans. Da passt kein Blatt dazwischen. Inzwischen ist diese Verbindung auch unabhängig von Sieg oder Niederlage und das ist eine neue Qualität.

support deluxe

support deluxe

Der Berliner Fan fährt nicht immer in großer Menge zu Auswärtsspielen, wofür es diverse Gründe gibt (in diesem Jahr z.B. oft Spiele am Sonntag in weiter Ferne), aber wenn die Berliner mal als große Truppe reisen, dann lassen sie es auch krachen. Das war so im letzten Jahr in Ulm, das war so in diesem Jahr in Oldenburg. Meist gelingt dabei eine ganz gute Balance aus Rivalität und Respekt, aus Unterstützung des eigenen und Fairness gegenüber dem gegnerischen Team. Ganz normal mit gesundem Menschenverstand, ohne dafür „Respekt-Beauftragte“ zu benötigen. Wenn ganz, ganz viele Fans aus allen Landesteilen sagen „Es war toll, dass ihr da ward und wir würden uns freuen, wenn ihr wiederkommt“ ist das Anerkennung genug; da bedarf es keines eigenen Lobes. Wenn man Lob dann nahezu uneingeschränkt an andere Fangruppen zurück geben kann, bestätigt sich immer wieder und ohne jeden Zweifel: Der Pokal hat beim Modus gewisse Schwächen, das Top Four ist für die Fans, die eine gemeinsame große Party feierten, aber eine großartige Angelegenheit!

Aber was soll man lange reden, ein Bild sagt mehr als tausend Worte und viele Bilder schaffen – hoffentlich – ein Stimmungsbild vom Pokal, von Fans, Spielern, Fans und Spielern, Sport, Wettkampf und last but not least das vielleicht Wichtigste am Cup-Wochenende: Spaß am Spaßpokal!

(zum Vergrößern / slideshow auf ein Foto klicken)

Mithat Demirel im großen alba-inside Interview, part I

alba-inside ist verabredet mit Mithat Demirel, dem Sportdirektor von Alba Berlin. In der Knesebeckstrasse, dem Sitz der Alba Group und auch des Basketballvereins, riecht es am Nachmittag dieses grauen 8. April nach Maccabi, das „Spiel des Jahres“ liegt regelrecht spürbar in der Luft. Aber Mithat Demirel nimmt sich Zeit, wir wollen reden. Natürlich über das nahe liegende Spiel gegen den Euroleague-Titelverteidiger. Darauf wollen wir uns hier im ersten Teil des Interviews als kleinen Ausschnitt weitgehend beschränken. Aber wir reden über vieles mehr, spannen einen großen Bogen von der Arbeit Demirels als Sportdirektor, über die aktuelle Situation, Strategiefragen, Gegenwart und Zukunft. Und über die Arbeit an der Basis mit dem Nachwuchs, die das Fundament allen Handelns bei Alba Berlin bildet. Dazu dann in weiteren Teilen in den nächsten Tagen mehr.

Mit Leib und Seele Alba Berlins Sportdirektor: Mithat Demirel

Mit Leib und Seele Alba Berlins Sportdirektor: Mithat Demirel

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Impressionen: Bilder der Partie Alba Berlin gegen Baskets Bonn

Hier noch einige Fotos vom Spiel von Alba Berlin gegen die Telekom Baskets Bonn (90-78) vom 28.03.2015 (vergrößern durch klicken auf ein Bild). Den ausführlichen Spielbericht zu dieser Partie findet ihr hier: Schmerzhafter Sieg beim Klassiker!

Schmerzhafter Sieg beim Klassiker

Alba Berlin besiegt vor 12.000 Zuschauern die Telekom Baskets Bonn mit 90-78 (44-78) dank guter Defense in der zweiten Halbzeit.

Nachdem Alba Berlin im 50. Pflichtspiel der Saison (das Spiel gegen die San Antonio Spurs als Freundschaftsspiel interpretiert) gegen Roter Stern Belgrad den 34. Sieg der Saison eingefahren hatte, stand nur 44 Stunden später bereits die nächste Herausforderung an. Diesmal in Form der Telekom Baskets aus Bonn. Gegen den Erzrivalen aus der ehemaligen Hauptstadt konnten sich die Berliner dank des gut aufgelegten Centers Leon Radosevic (18 Punkte mit 75 % Trefferqoute, 7 Rebounds) und einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit noch klar mit 90-78 durchsetzen und den 35. Saisonsieg einfahren. In einer hitzigen und zeitweise nicklig geführten Partie waren die Berliner speziell im zweiten Viertel in der Defense zu nachlässig und kassierten allein in diesem Abschnitt 30 Punkte und 5 von 6 Dreiern. Durch mehr Engagement in der Defense in der zweiten Halbzeit gestattete man dem Gegner nur noch 30 Punkte und eine deutlich schlechtere Wurfqoute von 33 % (erste Halbzeit 55 %). Durch diesen Sieg erzielten die Berliner den neunten Erfolg aus den letzten 10 Spielen gegen die Rheinländer. Dass nicht nur Niederlagen sondern ab und an auch mal Siege schmerzhaft sein können, musste dabei Albas Redding am eigenen Leib bzw. besser gesagt „Vergnügungszentrum“ erfahren.

Hangtime mit McLean

Hangtime mit McLean

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Steine im Weg, Pokalauslosung

Farbenfrohe Halle, tolle Stimmung vor Jahresfrist in Ulm

Farbenfrohe Halle, tolle Stimmung vor Jahresfrist in Ulm

Am Mittwoch Abend in der Halbzeitpause der BBL-Partie zwischen den EWE Baskets Oldenburg und dem Mitteldeutschen Basketball Club hat eine schöne Frau (Sifa Cakarer, 3. Miss Germany Wahl 2013) als Losfee das Team von Alba Berlin mit einem vielleicht gar nicht so schönen Los für das Pokal-Habfinale am 11. April 2015 in ihrer Heimatstadt Oldenburg „beglückt“. Ganz im Gegenteil, sie hat den Berlinern ein paar mächtige Steine, wenn nicht gar regelrechte Brocken in den Weg für eine erfolgreiche Titelverteidigung gelegt. Alba Berlin trifft auf die brose baskets, im anderen Halbfinale bekommen es die gastgebenden Baskets Oldenburg mit den Baskets Bonn zu tun.  Weiterlesen