Alba Berlin 2014/2015: Die Unvollendeten

Sonntag, 12:00 Uhr, Berlin. Die Hitze des Vortags ist davongezogen, ebenso wie der Großteil der Fußballfans die zum Champions-League-Finale angereist sind. In wenigen Stunden beginnt in Bamberg das erste Spiel der BBL-Finalserie. Alba ist nicht dabei. Stattdessen findet heute die alljährliche Abschiedsparty in der Arena am Ostbahnhof statt. Wer hätte je gedacht, dass man als Berliner jetzt lieber auf dem Weg nach Bamberg wäre? Ist man aber nicht. Statt Anspannung gibt es noch einmal aufmunternden Applaus, Abschiedsworte, dann ist Schluss. Die Saison 2014/2015 wird damit endgültig vorbei sein. Auch am dritten Tag nach der enttäuschenden Niederlage gegen Bayern München will sich ein Gefühl nicht abstellen: Das kann es doch nicht gewesen sein.

Nur Zaungast: Cliff Hammonds

Trauriger Blick nach vorn: Die Saison ist beendet.

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Matchball Alba! 101-88 Sieg im dritten Halbfinale

Beinahe hatte Reggie Redding den Ball verloren. Gerade hat Alba den Tip-Off gewonnen, der US-Amerikaner rutschte aus und landete mitsamt des Spielgeräts auf dem Boden, zwei Bayern Spieler machten sich schon bereit, sich auf den Boden zu werfen. Erstaunlicherweise gelang es Redding, den Ball nicht nur weiter zu dribbeln, er ließ sogar noch die Verteidiger stehen und setzte Jamel McLean in Szene, der krachend per Dunking vollendete. Die ersten Alba-Punkte im dritten Halbfinale und eine richtungsweisende Szene für diesen emotionalen Nachmittag, bei dem für Berlin der immens wichtige 101-88 Sieg heraussprang.

Freistossmauer? :-D

Freistossmauer? 😀

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Der veränderte Rivale

brose-alba_3Weihnachten ist die besinnliche Zeit, in der die Familien zusammenkommen um die Festtage gemeinsam in Ruhe zu verbringen. Die Gans wird verdaut, die Weihnachtsgeschenke werden verteilt sein, wenn Alba Berlin am 2. Feiertag (15:00 Uhr) auf die alten Rivalen aus Bamberg trifft. Berlin gegen Bamberg, das ewige Duell: da spricht wenig für einen ruhigen Feiertag. Oder etwa doch nicht?

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Ein Tabu mehr: Ein Luxusproblem?

Aus dem Kader nicht mehr wegzudenken: Alex RenfroeNicht mehr wegzudenken: Alex Renfroe

Alba kann einfach nicht mehr verlieren. Zumindest in der Bundesliga nicht. Erheblichen Anteil daran hat auch Alex Renfroe. Ende Januar könnte er die Mannschaft verlassen und dafür Jonathan Tabu zurückkehren. Wie entscheidet der Verein bei dieser vielleicht wegweisenden personellen „Problematik“? Weiterlesen

Doppelte Verstärkung für Alba: Renfroe und Banic kommen

Die vergangene Spielzeit war aus Berliner Sicht in vielerlei Hinsicht eine erfolgreiche. Zunächst fallen einem natürlich die sportlichen Resultate und die begeisternden Spiele ein. Die Gründe hierfür waren vielschichtig und sind kaum in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Ein nicht unerheblicher Faktor war jedoch, von keinen schweren Verletzungen betroffen gewesen zu sein! Noch hat die Mannschaft 2014/2015 kein einziges Pflichtspiel absolviert, aber das Verletzungspech hat dafür umso härter zugeschlagen. Während Martin Seiferth sich Ende August einen Kahnbeinbruch an der linken Hand zuzog und für drei Monate ausfällt, erwischte es mit Jonathan Tabu einen weiteren Neuzugang noch viel schlimmer. Er muss wegen eines Sehnenabrisses vier bis fünf Monate pausieren. Damit fällt einer der eingeplanten Leistungsträger fast die komplette Saison aus. Alba musste reagieren und tat es auch!
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UMFRAGE: Playoffs in der MSH! Die emotionalste Serie?

Die Max Schmeling Halle steht für die erfolgreichsten Alba-Jahre

Die Max Schmeling Halle steht für die erfolgreichsten Alba-Jahre

Wir hatten euch in den letzten Tagen einige Playoff-Serien in der Max-Schmeling-Halle in die Erinnerung gerufen und hoffentlich Lust auf das erste Playoffspiel der Saison 2013/14 am Samstag, 09.05.2014, 19:30 Uhr, gegen Ulm gemacht. Nun möchten wir gern von euch wissen, welche eure ganz persönlich emotionalste, bewegendste, tragischste, freudigste, traurigste usw. Playoff-Serie war.

Wir hatten einige Serien vorgestellt, die wir auf die eine oder andere Weise herausragend fanden, wie z.B. die erste Meisterschaft 1996/97 im ersten Jahr in der MSH oder das bittere Viertelfinal-Aus 2006/07 gegen Quakenbrück, was Henrik Rödl den Job kostete, weiterhin DAS Basketball comeback schlechthin, als Alba von Platz 5 aus mit 9-0 durch die Playoffs marschierte oder die Saison 2005/06 als man in der zweiten Halbzeit von Spiel 3 gegen Köln noch eine 23-Punkte-Führung und die Meisterschaft verspielte. Ebenfalls ein emotionaler Höhepunkt war sicher auch das Ende der Serienmeisterschaft 2003/04, verbunden mit dem Ende  der aktiven Karriere von Henrik Rödl. Last but not least die letzte Meisterschaft in der letzten MSH-Saison 2007/08 … Aber jeder hat da andere Prioritäten, entscheidet selbst …

Playoffs in der MSH: Erinnerungen, Teil III

Die Saison 2013/2014 ist jetzt schon eine Denkwürdige. Schon lange hatten wir in Berlin keine Mannschaft mehr, die sich so sehr verausgabt, so bissig verteidigt und es schafft, die Emotionen auf das Publikum zu transportieren. Wettbewerbsübergreifend gab es nur eine einzige Heimniederlage, von 29 Heimspielen wurden 28 gewonnen! Nebenbei wurde, trotz finanzstarker Konkurrenz der „Pokal“ verteidigt. Und das beste soll nun kommen: Alba startet in die alles entscheidende Phase der Saison. Die Playoffs waren in den vergangenen Jahren meistens kein schöner Anblick. Seit dem Umzug in die Arena am Ostbahnhof gab es bereits drei Erstrunden-Aus, dazu eine bittere Halbfinal-Niederlage 2009. Einzig 2011 hatte die Mannschaft schon eine Hand am Pokal, bevor Bamberg mit zwei Dreiern das Spiel noch drehte. Playoffs, das waren in den letzten Jahren weitaus mehr Enttäuschungen, als Vorfreude und Jubel.

Dieses Jahr nährt sich jedoch die Hoffnung, dass es anders kommt. Die Mannschaft begeisterte bisher, selbst der Ausfall von Leon Radosevic sorgt nicht für Panik. Das Bauchgefühl sagt: Dieses Mal kann es endlich mal wieder eine lange Postseason werden!

Gekrönt wird die Vorfreude, durch den Playoff-Auftakt in der Max-Schmeling-Halle. Dachte jeder von einigen Monaten noch, das Eurocup-Spiel gegen Rom sei eine einmalige Sache und der Blick in die Vergangenheit müsste danach nicht mehr herausgeholt werden, führt der Weg im Mai nun also wieder nach Prenzlauer Berg. Einen schöneren Playoff-Auftakt könnte es nicht geben. So viele Schlachten wurden auf dem Parkett in der MSH geschlagen, zahlreiche Meisterschaften gewonnen. Aber es gab auch einige Tragödien, die wir auch nicht aussparen wollen, denn im Bezug auf Emotionen stehen die bitteren Niederlagen den glorreichen Siegen in nichts nach. Jedem Alba-Fan dürften ganz bestimmte Playoff-Serien als Erinnerung im Kopf herum schwirren, schließlich dürften ab 1997 die meisten Anhänger zum Verein gestoßen sein. Zeit also in Erinnerungen zu schwelgen und sich noch einmal an die aus unserer Sicht denkwürdigsten Serien um die Deutsche Meisterschaft in der MSH in drei Teilen zu erinnern … hier Teil III (hier gehts zu Teil I bzw. Teil II sowie hier zur Umfrage nach DER emotionalsten Playoff-Serie schlechthin)
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